Dieser Blogpost enthält Werbung aufgrund von Ortsnennungen und persönlichen Empfehlungen (selbstbezahlt).

Hey meine Lieben,

vorletzte Woche haben mein Freund, Emy und ich ein paar Tage in Hamburg und an der Nordsee verbracht. Für mich das erste Mal in Hamburg. An der Nordsee war ich früher schon oft als Kind, aber immer in der Region von Horumersiel. Also war es auch mein erstes Mal in St.-Peter-Ording und in Büsum. 🙂

Montag

Montag sind wir um 11.30 Uhr losgefahren und  sind kurz vor 17 Uhr angekommen. Da mir ein Hotel zu dritt zu teuer war, habe ich uns eine Wohnung über AirBnB gebucht. Die Wohnung war im Stadtteil Wandsbek, mit direkter U-Bahn-Haltestelle ein paar Meter weiter vor dem Haus.  Am liebsten wäre ich sofort selbst in die Wohnung eingezogen, so schön war sie eingerichtet.  Ich war sofort verliebt! Fotos kann ich euch leider kaum zeigen, da das Mädel, das uns die Wohnung zur Verfügung gestellt hat, selbst in der Wohnung wohnt wenn sie nicht untervermietet ist.

Falls ihr interessiert seit die Wohnung über AirBnB zu buchen, kann ich euch gerne den Link dazu zukommen lassen. 🙂

Am ersten Abend sind wir nur kurz in die City um zu Abend zu essen und ein bisschen in der Shoppingmeile zu spazieren. Ein Freund hatte mir das Burgerlich am Domplatz empfohlen. Richtig cool in dem Laden ist, dass man seine Bestellung über ein Tablet eingeben kann. 🙂 Sowas habe ich vorher noch nie gesehen! Auch die Inneneinrichtung  ist richtig stylisch. In der Auswahl gab es leider keinen veganen Burger, aber der Service war so super hilfsreich, dass mein Freund sich etwas Extra bestellen konnte, was dann vegan zubereitet wurde.

Dienstag

Am Dienstag haben wir einen ganztätigen Ausflug in den „Heide Park Soltau“ gemacht, von Hamburg haben wir ca. eine Stunde mit dem Auto gebraucht.

Mein Tipp wenn ihr in den Heide Park wollt: kauft eure Tickets schon vorab im Internet so wie wir! Es war eine riiiiesige Schlange vor den Ticketkassen! Am Eingang konnten wir ohne Wartezeit direkt in den Park. Im Internet sind die Tickets vorab auch viel günstiger. Wir haben z. B. nur 29 € pro Person bezahlt statt 46 €.

Bei den kleineren Fahrgeschäften musste man ca. 10-15 warten bis man an der Reihe war. Bei den großen Fahrgeschäften wie der Krake oder Flug der Dämonen war eine Wartezeit von ca. 45 Minuten auf den Schildern angezeigt.

Mein nächster Tipp: wenn ihr die großen Attraktionen fahren möchtet, euch aber nicht 30-45 Minuten anstellen wollt, kauft euch im Park noch den „Express Butler“. Damit werdet ihr angepiepst sobald ihr euch am Fahrgeschäft anstellen könnt und habt einen extra Eingang. Mein Freund hat sich den „Express Butler Silber“ für 30 € geholt. Damit konnte er in einem Fahrgeschäft seiner Wahl einmalig sofort fahren ohne zu warten. Die restlichen Attraktionen musste er ca. 5-10 Minuten anstehen. Jede Attraktion kann einzeln im „Express Butler“ angewählt werden. Man kann sich also den kompletten Tag Zeit nehmen und kann zwischendurch auch andere Achterbahnen etc. fahren.

Im Park waren wir im „Piraten Burger“ essen. Dort gibt es auch einen veganen Burger auf der Karte. Die Preise sind vergleichbar mit anderen bekannten Fast-Food-Ketten :). Wir sind bis kurz vor Parkschluss im Heide Park geblieben. Bis 18 Uhr kann man sich für die Fahrgeschäfte anstellen. Für den Heide Park sollte man sich definitiv auch den kompletten Tag von 10-18 Uhr Zeit nehmen.

Mittwoch

Am Mittwoch waren wir in Hamburg (Stadtteil Eimsbüttel) im „Moki´s Goodies“ zum frühstücken. Es ist ein kleiner, süßer Laden in einer superschönen Gegend mit vielen Altbauhäusern. Ich liebe solche Gebäude! Mein Freund und ich haben uns jeweils ein veganes Frühstück mit Acai-Bowl, Erdnussbutter, veganem Frischkäse, Avocado, Obst, Brötchen usw. ausgesucht, Emy hatte Rührrei mit Brot :). Beides war superlecker und großzügig portioniert! Wenn ihr mal in Hamburg seid und nicht 0815 frühstücken wollt, ist das Moki´s Goodies auf jeden Fall einen Besuch wert!

Nach dem Frühstück haben wir uns mit Dani und Rike bei Yomaro´s auf einen FroYo getroffen :). Mein zweiter FroYo im Leben bisher :). Danach ging es an den Hafen entlang bis zur Speicherstadt, danach auf die Reeperbahn und zum Schluss noch in den „Planten un Blomen“ Park am Messegelände. Der Park ist wunderschön angelegt, es gibt dort verschiedene Wasser-/Kinderspielplätze, einen japanischen Garten, Cafés usw. Eigentlich wollten wir eine Hafenrundfahrt machen. Aber leider fuhren an diesem Mittag keine Boote bis in die Speicherstadt. Mir waren 20,- € für die Fahrt nur im Hafen selbst dann etwas zu teuer. Deshalb sind wir lieber zu Fuß am Hafen entlang gelaufen bis in die Speicherstadt.  Beim nächsten Hamburg-Besuch steht auf jeden Fall ein Besuch im „Aladdin-Musical“ an oberster Stelle! Leider haben die 1 1/2 Tage zeitlich nicht gelangt um in eine Vorstellung zu gehen.

Und wieder ein Tipp von mir:

Parkt am bestenzieht euch am besten Sneaker an! Ich hatte Sandalen an und mir haben nach dem halben Tag schon die Füße wehgetan :).

Am Abend sind wir noch in unsere zweite Wohnung gefahren, diese war 1 1/2 Stunden entfernt in Meldorf gelegen. Dort habe ich uns über AirBnB in einer Altstadtvilla eine Dachgeschosswohnung herausgesucht. Die Wohnung war wie eine übliche Ferienwohnung eingerichtet und sehr groß. Soviel Platz hätten wir gar nicht benötigt :). Ich verlinke euch hier mal die Wohnung. Im Ort gibt es verschiedene Bäckereien, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten usw. Zum Abendessen sind wir in das „Restaurant V“ gegangen. Dort gab es auch ein paar vegane Gerichte auf der Karte. Der Service war superfreundlich und aufmerksam und das Essen sehr lecker. Absolut weiter zu empfehlen!

Donnerstag

Am Donnerstag sind wir nach St-Peter-Ording an den Strand gefahren. Dieser ist ca. 45 Minuten von Meldorf entfernt. Der Weg dorthin ist typisch Nordsee. Überall Wiesen und Felder, kleine Orte mit Backsteinhäusern, an den Straßenrändern überall Kühe, Schafe und Pferde :). Und Windräder.

Mein Tipp für das Parken am Strand in St.-Peter-Ording: Parkt am besten direkt ganz vorne am Strand (heißt dort P1), wenn ihr nicht unbedingt mit eurem Strandgepäck 1 km und mehr laufen möchtet. Dort fahrt ihr direkt auf den Strand und parkt nur ein paar Meter vom Meer entfernt. Das Fahren über den Strand ist natürlich auch ein Highlight :). Die anderen Parkplätze sind viel weiter außerhalb oder sogar im Ortskern selber.

Die Kosten für das Parken belaufen sich hier pro Auto bei 6 € +  pro Erwachsenen bei 3 €. Dafür hat man hier aber einen gefühlt endlosen Strand vor sich! Das Meer war an beiden Tagen (Donnerstag & Samstag) immer da. Man musste also nicht noch weit hinauslaufen, bis man im Meer war. Toiletten und Essensangebote (Pommes, Currywurst etc.) sind direkt am Strand vorhanden. Verschiedene sportliche Aktivitäten wie Surfen, Kitesurfen, Stand-Up-Paddeling, Gymnastikstunden, Yoga etc. werden am Strand angeboten. Diese haben wir jedoch nicht in Anspruch genommen.

Freitag

Am Freitag sind wir zuerst nach Büsum an den Hafen und an die Strandpromenade gefahren. Am Hafen kann man direkt verschiedene Schifffahrten wie z.B. zur Seehundbank oder nach Helgoland buchen. Die Promenade ist wirklich superschön angelegt und sehr weitläufig. Überall grüne Flächen und Standkörbe so weit das Auge blicken kann. Das Meer war hier allerdings um die Mittagszeit komplett weg. Auch die Innenstadt von Büsum war sehr schön, überall Cafés, Restaurants, Eisdielen usw. Da man an der Promenade nicht schwimmen gehen konnte, außer man ist erstmal 1 km weit rausgelaufen, 🙂 sind wir ein Stückchen weiter an die sogenannte „Familienlagune Perlebucht“ gefahren. Dort kann man auch direkt parken.

Die Perlebucht ist eine Art Deich und ist künstlich angelegt und ist daher tideunabhängig. Es gibt zwei verschiedene Bereiche. Einmal den „Familienbereich“ mit verschiedenen Spielgeräten, Trampolins usw. für Kinder, sowie den „Wassersportbereich„, in dem man z. B. surfen kann. Hier werden auch z.B. Tretboote und Surfbretter verliehen. Toiletten und Essensangebote gibt es die ganze Promenade entlang und auch an der Perlebucht. Da der Deich aber so „eingekesselt“ ist, kam hier leider nicht so richtig das Meerfeeling rüber.

Da das Wetter nicht so schön war sind wir nachmittags noch für ein paar Stunden in das Schwimmbad „Piraten Meer“ direkt an der Promenade gegangen. Für 2,5 Stunden bezahlt man hier 6 € pro Erwachsenen (pro weiteren 20 Minuten 0,70 € Aufschlag). Schon allein für diesen Panorama-Ausblick hier liebe ich dieses Schwimmbad! Es war so schön einfach nur dazu liegen, ein Buch zu lesen und zu sehen wie langsam die Sonne untergeht.

Samstag

Am Abreisetag sind wir nochmal nach St.-Peter-Ording an den Strand gefahren, da meine Tochter unbedingt nochmal an diesen Strand wollte. Meinem Freund und mir hat der Strand aber auch am besten gefallen muss ich sagen. 🙂 Es war sogar wesentlich weniger los als am Donnerstag, was mich sehr gewundert hat, denn es war ja Wochenende.

Ein Tipp noch von mir: auch wenn es nur 25 Grad sind und der Wind geht – cremt euch gut ein! Mein Freund und Emy haben sich nicht wirklich eingecremt und hatten am Abend einen schönen Sonnenbrand am Rücken und an den Armen. Durch den Wind spürt man die Wärme und die Sonne nicht so stark, das verleitet gern mal dazu sich nicht einzucremen. Daher denkt bitte dran! 🙂

Im Nachhinein hätte ich lieber noch einen Tag mehr in Hamburg verbracht um in ein Musical zu gehen und sich die Innenstadt ein bisschen näher anzusehen. Und auch an der Nordsee wäre ein Tag mehr Strand und Meer schön gewesen. 🙂 Aber das kann man ja alles nachholen. 🙂

Unser nächster Kurztrip zum Ende des Jahres wird für uns vermutlich nach Österreich in ein Wellnesshotel gehen. Man will es kaum glauben, aber ich war noch nie in einem Wellnessurlaub oder in einer Therme. 🙂 Daher wollen wir dieses Jahr wenn hoffentlich Schnee liegt über ein Wochenende in die Berge. Darauf freue ich mich jetzt schon!